Aktuelles


Triathlon 2019


Datum:

PJG-Triathleten beim Landesfinale

PJG-Triathleten mit Gold und Bronze beim Landesfinale

Joerres-Teams siegen gegen starke Gegner bei heißem Wetter

 Am 26. Juni wurde zum bereits achten Mal das Landesfinale im TWIN in Bad Neuenahr ausgetragen. Wie jedes Jahr wurde die Veranstaltung vom TuS Ahrweiler mit Unterstützung des Peter-Joerres-Gymnasiums durchgeführt - unter bisher einmaligen Bedingungen: Beim Start der ersten Gruppe zeigte das Thermometer bereits 33 Grad, was natürlich für eine Ausdauerdisziplin extrem belastend ist. "Da wir in diesem Jahr leider nur eine Meldung von acht Teams hatten, konnten wir den Wettkampfplan extrem straffen, was sicherlich im Sinne aller Athleten gewesen ist.", so Swantje Kolberg, die federführend mit Rainer Kerbusch (Technik) und Gerd Uhren (Landestrainer Triathlon) die Veranstaltung perfekt durchführte.

Sportlich sorgte die Nachwuchsmannschaft des Peter-Joerres-Gymnasiums für die größte Überraschung des Tages, indem die ganz jungen Sportler überlegen den ersten Startdurchgang gewannen und in der Endabrechnung Dritter wurden. In der anschließenden zweiten Startgruppe sah es zunächst so aus, als ob das Gymnasium Montabaur den bisherigen Dauersieger PJG schlagen könnte, doch die größere Ausgeglichenheit im Team sorgte für den 8. Sieg der Joerres-Athleten in Folge.

"Das Ergebnis unserer beider Mannschaften wäre nicht möglich gewesen ohne die schon seit Jahren erfolgreiche Kooperation mit dem TuS Ahrweiler.", so Betreuer Christoph Amediek. "Eine Vielzahl der Starter in erster und zweiter Mannschaft sind durch unsere Schwimm-AG mit Swantje Kolberg gegangen. Heute war ein Tag, an dem man den nachhaltigen Wert dieser Arbeit ablesen konnte."

Landessieger wurden Tizian Berlin, Tristan Leisten, Lukas Nelles, LeventeNyikes, Ella Hess, Shannon Reiß, Franziska Monreal, Leonie Schnitker.

Die Bronzemedaille gewannen Aidan Mannion, Paul Heß, Florian Faltin, Mica Linden, Jule Rohleder, Annemike Dengler, Hannah van Elkan.

 

 

 

Schulsanitätsdienst


Datum:

Seit vielen Jahren fordern die Jugendverbände der Sanitätsorganisationen, allen voran das Jugendrotkreuz (JRK), dass Erste Hilfe-Unterricht fester Bestandteil der Schulausbildung wird. Das Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler hat dies nun in einem Modellprojekt erfolgreich umgesetzt. Landrat Dr. Jürgen Pföhler dankte Lehrern und Schülern persönlich für ihr Engagement.

Erste Hilfe- und Schulsanitätsdienstprojekte gibt es bereits seit vielen Jahren an verschiedenen Schulen im Kreis Ahrweiler. Neu am Modellprojekt des Peter-Joerres-Gymnasiums (PJG) ist, dass Erste Hilfe dort nicht während einer Projektwoche oder wie an Ganztagsschulen im Rahmen der Nachmittagsbetreuung durchgeführt wird. Am PJG wurde erstmals während des Schuljahres die gesamte Jahrgangsstufe der achten Klassen mit insgesamt 100 Schülern in Erster Hilfe unterrichtet. Immer, wenn sich in einer der Klassen Unterrichtsausfall anbahnte, sprangen Simone Kleinewig und Stefan Ziegner ein und unterrichteten die Schüler in Erster Hilfe. Am vergangenen Mittwoch erhielten die Schüler im Beisein von Landrat Dr. Jürgen Pföhler ihre Teilnahmebescheinigungen.

Schulleiter Oberstudiendirektor Reiner Meier brachte in einer kurzen Ansprache an die Schüler seinen Stolz über dieses Projekt und die Leistung der Schüler zum Ausdruck. Landrat Pföhler richtete lobende Worte an die Jugendlichen: „Leider gibt es viel zu viele Smartphonegaffer, die nur ihr Handy zücken und Fotos machen, ohne zu helfen. Ihr könnt stolz sein, gelernt zu haben, wie man anderen Menschen in Notsituationen richtig hilft.“ Da Pföhler als Landrat nicht nur für die kreiseigenen Schulen, sondern auch für den Bevölkerungsschutz verantwortlich ist, richtete er noch eine Bitte an die Schüler: „Sollte euer Interesse nun geweckt sein, dann nehmt bitte Kontakt zum Jugendrotkreuz oder den anderen Jugend-Rettungsorganisationen auf und vertieft dort im ehrenamtlichen Engagement eure bisherigen Kenntnisse. Auch im Bevölkerungsschutz benötigen wir engagierte und gut ausgebildete Nachwuchskräfte.“

Bei den beiden Lehrern Simone Kleinewig und Stefan Ziegner bedankte sich Pföhler für das geleistete Engagement. Beide Lehrer haben im vorigen Jahr in ihrer Freizeit eine 60-stündige Sanitätsdienstausbildung beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) besucht. Dadurch haben sie die notfallmedizinischen Grundlagen erlangt. Dieses Wissen wurde am DRK-Bildungsinstitut in Mainz mit einem Erste Hilfe-Ausbilderlehrgang ergänzt. Dazu kam noch eine Schulung zur Umsetzung von Erste Hilfe in Schulen sowie der Aufbau und die Organisation von Schulsanitätsdiensten. Ein Teil der ausgebildeten Schüler wird sich nach den Sommerferien aktiv für mehr Sicherheit im Schulalltag engagieren. Als Schulsanitäter stehen sie dann bei Sportfesten oder Schulausflügen in Bereitschaft und leiten im Notfall die erforderlichen Maßnahmen ein.

Klimaprojekt am PJG


Datum:

Das Wasserstoff-Fahrzeug war das Highlight

Was ist die Fahrzeug-Technologie der Zukunft? Und ist ein Elektroauto wirklich das Allheilmittel für eine klimafreundliche Mobilität?

Diesen Fragen gingen die SchülerInnen der Stufen 8-12 in ihrer Projektgruppe im Rahmen der PJG-Klimatage nach. Dabei beschäftigten sie sich vor allem mit Vor-und Nachteilen der heutigen Lithium-Ionen-Akkus in den E-Mobilen und der mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

Am letzten Projekttag konnten sie dann ein Brennstoffzellen-Fahrzeug, einen Tesla, ein Erdgas-Fahrzeug sowie einen Telekom-Shuttle mit herkömmlichem Verbrennungsmotor in der Praxis erkunden, denn die T Mobility Solution (zuständig für die Fahrzeugflotte der Deutschen Telekom) kam mit Ihrer Geschäftsführerin Dr. Olga Nevska und einigen Mitarbeitern im PJG vorbei und stellte ihre Fahrzeuge mit alternativen Antrieben vor.  

Das Highlight war dabei neben dem Tesla eindeutig das Brennstoffzellen-Fahrzeug, das mit einem Anschaffungswert von über einer halben Million Euro auch das bisher einzige seiner Art in der Telekom-Flotte und erst vor wenigen Wochen als Leasing-Fahrzeug hinzugekommen ist.

Die SchülerInnen stellten für die Gäste beeindruckend ihre an den Projekttagen zuvor erarbeiteten Ergebnisse vor und diskutierten dann mit Frau Dr. Nevska die konkrete Umsetzung für die Praxis der Telekom-Flotte. Dabei schaffte Frau Nevska es sofort, durch ihre offene und herzliche Art mögliche Hemmschwellen bei den SchülerInnen zu überwinden.

Jakob Carnott moderierte als einer der Initiatoren des Projektes gekonnt zwischen den Veranstaltungsbausteinen.  Henry Breustedt und Jonas Döscher stellten in ihrem Vortrag über die Brennstoffzelle den größten Vorteil dieser Technik dar, der darin besteht, dass als Produkt ausschließlich reines Wasser entsteht und nicht – wie beim Verbrennungsmotor – das klimaschädliche CO2 -Gas freigesetzt wird. Dies demonstrierten die SchülerInnen im Anschluss an zwei Experimenten mit den „Brennstoffzellenkoffern“ (siehe Foto), die zeigten, welche chemischen Prozesse in der Brennstoffzelle ablaufen, und so konnten auch die Vertreter der Telekom noch etwas Chemie „dazulernen“, bevor die einzelnen Bestandteile, so z.B. der Wasserstofftank, auch beim Fahrzeug betrachtet werden konnten. Die Gewinnung des dabei erforderlichen Wasserstoffs wurde durch Konstantin Woitol im Demonstrationsversuch erläutert.

Die Funktionsweise sowie die Vor- und Nachteile der Lithium-Ionen-Akkus präsentierten im Anschluss gekonnt Johannis Pollitt und Hauke Kinnius.

Wie die ProjektteilnehmerInnen im Laufe ihrer Gespräche mit den Besuchern der Telekom Mobility  erfuhren, werden beim Wasserstoff-Auto mit einem Verbrauch von 1kg Wasserstoff-Gas (H2) auf 100km etwa 9Liter Wasser erzeugt und beim derzeitigen Preis für Wasserstoff entstehen dabei Kosten von ca. 10€ pro 100km, was vergleichbar ist mit den aktuellen Preisen beim herkömmlichen Verbrennungsmotor.

Allerdings gibt es bisher nur zwei Wasserstoff-Tankstellen im gesamten Köln-Bonner-Raum, so dass eine längere Fahrt mit dem Brennstoffzellenauto derzeit noch eine logistische Herausforderung ist, auch wenn der Tank mit einem Fassungsvermögen von 4,4 kg Wasserstoff-Gas bei moderater Fahrweise eine Reichweite von 400 km zulässt und damit absolut praxistauglich ist.
Der Tank, der unter dem Fahrzeug verbaut ist, wird von einem doppelten  Stahlmantel umgeben und der bestandene „Crashtest“ für den Tank, bei dem dieser von einem Kran aus hundert Metern Höhe fallen gelassen wurde, sorgt für ein absolut sicheres Gefühl beim Fahren mit dem Wasserstofffahrzeug.

Die Schüler nutzten die Gelegenheit, um sowohl mit dem Tesla, als auch mit dem Brennstoffzellenauto eine kleine Runde mitzufahren und alle Fragen zu stellen, die sich im Laufe der Projekttage ergeben hatten.

Am Ende waren sich alle einig – das war ein rundherum gelungener Abschluss eines mehrtägigen Klimaprojektes, das Schüler der Klasse 10c initiiert hatten.

Die Resonanz war auf beiden Seiten so gut, dass Frau Dr. Nevska bereits Folgeprojekte mit verantwortlichen Lehrern und Schülern plant, was diese mit großem Interesse und Freude erwiderten.

 

  

  

PJG-Klimaprojekt


Datum:

PJG-Schüler besuchen Hans Stefan Steinheuer in seiner Küche

PJG-Klimaprojekt zu Besuch bei Hans Stefan Steinheuer

Im Rahmen der zur Zeit laufenden Klimaprojekte am PJG beschäftigt sich eine Gruppe mit dem Thema „Mein Essen – unser Klima“. Dabei geht sie der Frage nach, wie man beim Einkaufen und Zubereiten von Speisen auf Klimafreundlichkeit achten kann. Da auch Stefan Steinheuer sich schon seit langem in seiner Restauration der Nachhaltigkeit verschrieben hat, lud er gerne die 29 Schülerinnen und Schüler in seine Küche und auch in seinen Garten ein, um ihnen deutlich zu machen, wie regionale und saisonale Küche sich positiv auf das Klima auswirken kann. Steinheuer: „Auf die Qualität der Produkte kommt es an und dass man danach fragt, woher sie kommen.“ Als kleine Kostprobe gab es verschiedene Säfte von Streuobstwiesen sowie ein Gourmet-Butterbrot, das vor den Augen der Schüler je nach Wunsch in Schinken-, aber auch vegetarischer, ja sogar veganer Version entstand und allen köstlich mundete. Besonders beeindruckten die im eigenen Saft gegarten Möhren mit ihrem ungewöhnlich intensiven Aroma. Auch der Garten, der liebevoll von Gärtner Berthold Stüsgen in Bioqualität gehegt wird, barg einige Überraschungen für die Schülerinnen und Schüler: schon vergessen geglaubte Kräuter und Wurzeln erleben hier eine Renaissance. Es gibt aber auch exotische Früchte wie die Anden-Gurke, die hier so prächtig gedeiht wie die Kiwis, die Stüsgen hier vor rund 30 Jahren aus den Samen einer Kiwifrucht züchtete. Voll solcher Inspirationen werden die PJG-Schüler sich nun gemeinsam ans Kochen begeben: sie wollen dabei nicht nur sich selbst, sondern auch Schüler der 5. Klassen bekochen und hoffen, so auch die jüngsten PJGler für klimafreundliches Essen zu begeistern.

 

Gärtner Berthold Stüsgen und Hans Stefan Steinheuer stellen PJGlern den Restaurant-Garten vor

 

Sommerfest 2019


Datum:

Juni 2019

"PJG for Future" - Stimmungsvolles Sommerfest mit Auftakt von Klimaprojekten