Aktuelles


Ahrtal-Küche


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Endspurt für den Tag der Ahrtal-Küche

Svenja Steinert und Noah Massion (beide MSS 11) sind in diesem Jahr das auserwählte PJG-Team, das am 14. November in Steinheuers Restaurant ins Finale des Tags der Ahrtal-Küche geht. Zu kreieren war ein regional-saisonales Dreigänge-Menü mit Kürbis, Saibling, Ente, Apfel und Birne. Am Freitag gab es beim letzten Probekochen, dieses Mal im Prümer Gang mit Coach Roger Müller, den letzten Schliff. Bei aller Anspannung hatten die beiden beim vierstündigen Kochmarathon offensichtlich auch viel Spaß!

Herbstforum 2018


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Fesseln der Vergangenheit – Russland und das Erbe der Sowjetunion

Bad Neuenahr-Ahrweiler.  Der Vortragsabend der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Monat Oktober fand gemeinsam mit Schülern und Lehrern des Peter-Joerres-Gymnasiums im Mehrzwecksaal der Schule statt. Dieses neue Format sollte der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Schule und der Sektion  der GSP zu sicherheitspolitischen Fragen dienen. Das Thema: „Fesseln der Vergangenheit – Russland und das Erbe der Sowjetunion“ versprach interessante Blicke hinter die Kulissen der russischen Politik. Als Referent konnte Herr Dr. Manfred Sapper, ein ausgewiesener Kenner der russischen Befindlichkeiten gewonnen werden.

Nach einer kurzen Begrüßung und der Vorstellung der Ziele der GSP für die anwesenden Schüler und Lehrer durch den Sektionsleiter, Oberst a.D. Josef Schmidhofer leitete der Gastgeber, Oberstudiendirektor Reiner Meier, zum Thema des Abends über und hob die gemeinsame Absicht hervor mit dieser Veranstaltung  ein größeres Verständnis für sicherheitspolitische Fragen auch bei den Gymnasiasten zu wecken.

Dr. Sapper begann seinen Vortrag  mit einer kurzen Darstellung des russischen Alltags insbesondere in den Millionen-Städten. Sein Fazit: Besonders die junge Generation unterscheidet sich nur unwesentlich von Gleichaltrigen in westeuropäischen Ländern. Die Generation Putin, also die Älteren, die an den Schalthebeln der Macht sitzen, verharren dagegen noch im imperialen Denken sowjetischer Zeiten. Sie bedauern den Zerfall der Sowjetunion zutiefst und sehen den Einflussverlust insbesondere in der Ära Gorbatschow und Jelzin als große Schmach an. Das erklärt auch ihre Begeisterung für Putin, der begonnen hat, Russland auf internationalem Parkett wieder sichtbar zu machen.  Die Mittel und Methoden (Annexion der Krim,  Krieg in der Ukraine, Unterstützung eines menschenverachtenden Machthabers in Syrien) spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Russland ist  wieder Gesprächspartner bei Verhandlungen zu weltpolitischen Themen. Das diese Selbstinszenierung aber von großen wirtschaftlichen Problemen und innenpolitischen Spannungen begleitet wird, ist kein Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Darin liegt auch eine der Ursachen, warum gut ausgebildete junge Menschen lieber ihre Heimat verlassen als sich im „post-sowjetischen System“ unterzuordnen.

Der Referent machte deutlich, dass auch mit Verlassen der politischen Bühne durch die „Generation Putin“ kein Wandel zu demokratischen Strukturen in Russland zu erwarten ist. Die Grundpfeiler sowjetischer Machtstrukturen existieren weiterhin und prägen die Ausbildung und Erziehung nachfolgender Generationen.  Die zaghaften Versuche einer Modernisierung in den vergangenen Jahren haben insbesondere wirtschaftlich kaum Erfolge gebracht. Die alten Eliten sind nicht daran interessiert, ihnen geht es nur um Machterhalt mit allen Mitteln.    

Bei der abschließenden Diskussion stellten auch einige der anwesenden Schüler interessante Fragen. Der Schulleiter des PJG fasste die Meinung aller Teilnehmer zusammen und sagte, dass er den Ausführungen von Dr. Sapper noch weitere Stunden hätte folgen können; so packend und interessant war das Thema.

Text:  Herr Klaus Kretzschmar     

 

Herr Josef Schmidhofer und Herr Dr. Manfred Sapper

Mathe-Olympiade


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Mathe-Olympiade 2018/2019 Runde 1

Von 28 teilnehmenden Fünft- bis Neuntklässlern haben sich 23 Schüler und Schülerinnen

durch eine gut vierwöchige Hausarbeit für die Klausur in Runde 2 am 14.11.2018 qualifiziert:

Luis Gutscher (5a), Anna Nagel, Roman Windscheif (5b), David Martin, Leonard Rick, Leonie

Weber (5c), Younis Nayef Chaucair, Robbin Maximus Janassary, Till Kummer(5d), Ryan Barz,

Max Jüngling (6b), Annemarie Dickmann, Luisa Durben, Laurids Guddat (6c), Miriam Frevel,

Laura Genn, Eva Maria Hürter, Nina Lauter (7b), Anna Hinson, Anna Kriechel (7d), Katharina

Bongart, Malin Schweigert (8b), Dominik Eberle (9d).

BildKlangLesung


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"Rosa und Louis"

PJG-Triathleten


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PJG-Triathleten mit ordentlichem Resultat beim Bundesfinale in Berlin

Zum bereits siebten Mal hintereinander nahmen die Triathleten des Peter-Joerres-Gymnasiums Ahrweiler am bundesweiten Herbstfinale von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA in der Hauptstadt teil und erreichten nach zwei Wettkampftagen mit den Einzelstarts und der Staffel den 9. Platz.

Die relativ junge Mannschaft freute sich einerseits über tolle Einzelergebnisse (Tizian Berlin wurde zweiter, Ella Hess sechste), musste andererseits jedoch anerkennen, dass das sportliche Niveau in der Breite bei vielen Elite-und Leistungsschulen des Sports immens hoch ist. Zudem kämpften einige Athleten noch zusätzlich mit den äußeren Bedingungen: Trotz Sonnenschein zeigte das Thermometer am ersten Wettkampftag gerade mal 11 Grad beim Start der ersten Gruppe. „ Da können auch bei erfahrenen Sportlern die Beine komplett hart werden“, so Lehrer Christoph Amediek, „ jedoch ist dies nicht der Grund, warum es nach dem vierten Platz vom letzten Jahr diesmal nur für ein Resultat im Mittelfeld reichte.“

Nicht umsonst machten die Stützpunktschulen aus Bonn, Frankfurt und Neubrandenburg die ersten drei Plätze in dieser Reihenfolge unter sich aus.

„Bonn kann aufgrund seiner Sportstruktur 5 moderne Fünfkämpfer aus dem Landeskader NRW aktivieren, Frankfurt geht mit einer kompletten Schwimmmannschaft an den Start, die schon die Wechselzone mit dem Rad verlassen, während das Hauptfeld noch im Wasser ist“, so Amediek. „Platz 6-8 erschien uns realistisch, zur Mannschaft aus Berlin fehlten nur 6 Sekunden- von daher haben wir uns gut geschlagen.“

Die weiteren Teilnehmer des PJG:

Katharina Gummersbach, Leonie Schnitker, Pauline Reinhard, Lukas Nelles, Marcel Thielke, Jesper Schmidt.

Kooperationspartner


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Am 17. Oktober trafen sich jetzt bereits schon zum sechsten mal die Kooperationspartner des PJG (Firmen Klaes, Wolfcraft, Neue Werft, die Kreissparkasse, die AOK sowie der RheinAhrCampus - Apollinaris konnte leider nicht teilnehmen) mit Fachlehrern, der SV, dem SEB-Vorsitzenden Dr. Wolfgang Herz sowie dem neuen Fördervereinsvorsitzenden Dominik Ketz zum Runden Tisch, um mit Unterstützung der IHK und der Bundesagentur für Arbeit die diesjährigen Projekte zur Berufsorientierung konkret zu planen. Es verspricht wieder ein spannendes Schuljahr zu werden!

Bonner Mathematikturnier


Datum:

Schulleiter Reiner Meier mit dem Siegerteam Julia Schumacher, Nikola Gummersbach, Christopher Lörler, Johannes Pollit, Jonas Naumann und dem betreuenden Mathematiklehrer Bartosz Stanski bei der Pokal- und Urkunden-übergabe des Bonner Mathematikturniers (v.l.n.r.)

Team des Peter-Joerres-Gymnasiums erringt beim Bonner Mathematikturnier 2018 den ersten Platz und hält den Wanderpokal in Händen

Das Team um Nikola Gummersbach, Christopher Lörler, Jonas Naumann, Johannes Pollit und Julia Schumacher setzte sich an der Bonner Universität unter 70 anderen Schulen aus Bonn und Köln mit dem ersten Platz durch.

Beim Bonner Mathematikturnier treten Schülerteams im mathematischen Wettstreit gegeneinander an. Der erste Teil ist die Staffel, in der sich jedes Team durch einen Satz von 20 Aufgaben arbeiten muss. Für die Bearbeitung der Aufgaben haben die Teams nur eine Stunde Zeit. Das Besondere dabei ist, dass die nächste Aufgabe nur dann bearbeitet werden darf, wenn die vorherige Aufgabe gelöst oder aufgegeben wurde. Hier muss die Schülergruppe schnell Entscheidungen treffen: Lohnt es sich, an der Aufgabe weiter zu knobeln? Oder sollen wir nicht weiter Zeit vergeuden und schnell zur nächsten Aufgabe übergehen? Während des laufenden Wettkampfes wird der Punktestand live auf großen Tafeln angezeigt. Ein Blick verrät somit stets die aktuelle Platzierung gegenüber den anderen Teams.

Bei der Staffel legte das Team vom PJG einen vielversprechenden Start hin und sammelte viele Punkte. Wegen einiger Probleme im mittleren Teil der Bearbeitungszeit landeten Sie mit 270 von 500 Punkten insgesamt noch im oberen Mittelfeld.

Nach der Mittagspause begann der zweite Teil „Sum of Us“. Hierfür hatten die Schüler im Vorfeld Vorbereitungsmaterial zum Thema „Lineare Programmierung und Optimierung auf Graphen“ erhalten, welches sie im Selbststudium erarbeiteten. Das PJG-Team ging mit einem sehr guten Gefühl aus der Bearbeitung heraus. Bei der Siegerehrung wurden die Punktzahlen und Platzierungen der ersten 10 Plätze verlesen. Nachdem sich das PJG-Team nicht unter den ersten sieben verlesenen Schulen gefunden hatte, waren Vorfreude und Anspannung beim gesamten Team groß. Als die Plätze drei und zwei bekannt waren, wurde dem PJG-Team klar, dass sie mit 775 Punkten den Sieg ins Ahrtal geholt hatten.