Was ist Mobbing?

Das Wort „Mobbing“ stammt aus dem Englischen und bedeutet nichts anderes als „Anpöbeln“ (mob = Pöbel, mobbish = pöbelhaft).

Nicht jeder Konflikt oder Streit ist jedoch gleich als Mobbing zu bezeichnen. Bei Mobbing handelt es sich vielmehr um eine offene und/oder subtile Art von physischer und/oder verbaler Gewalt gegen einen Person über einen längeren Zeitraum.

In der Schule äußert sich Mobbing am häufigsten durch folgende Verhaltensweisen: Beschimpfen, Bedrohen, Bloßstellen, Verstecken bzw. Entwenden von Gegenständen, Beleidigen aber auch Ignorieren, Ausgrenzen, Verbreiten von Gerüchten und Vorenthalten von Informationen. Dies kann im persönlichen Umgang miteinander geschehen, findet aber auch zunehmend, meist anonym, über soziale Netzwerke oder Messenger statt.

Woran kann ich erkennen, dass (m)ein Kind gemobbt wird?

In den meisten Fällen sprechen von Mobbing betroffene Kinder und Jugendliche weder mit Eltern noch Lehrern über das Problem, da sie sich schämen und/oder Angst haben, als Verräter oder Petze dazustehen. Jedoch gibt es einige Verhaltensweisen, die bei Kindern und Jugendlichen mögliche Anzeichen von Mobbing sein können:

  • Sie ziehen sich zurück, fühlen sich oft krank und wollen nicht mehr in die Schule gehen
  • Sie gehen zwar in die Schule, wollen aber dorthin gebracht werden (der größte Teil des körperlichen Mobbings spielt sich auf dem Schulweg ab)
  • Ihre schulischen Leistungen lassen rapide nach.
  • Sie kommen häufig mit beschädigten Schulsachen nach Haus oder haben Geld „verloren“.
  • Sie haben Albträume oder sogar Selbstmordgedanken.

(Sollten Sie den Verdacht haben, dass ihr Kind gemobbt wird, nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu uns bzw. zum Klassenlehrer ihres Kindes auf!)

Was tun wir am PJG gegen Mobbing?

Seit über 10 Jahren engagieren wir uns am PJG in der Anti-Mobbing-Arbeit und werden dabei auch von der Diplom-Sozialarbeiterin Silvia Plum von der Caritas Bad Neuenahr-Ahrweiler unterstützt.

Neben Präventivmaßnahmen zur Sensibilisierung der Schülerschaft (wie Sozialkompetenztraining oder Anti-Mobbing-Würfel)hat sich ein Team aus speziell fortgebildeten Lehrerinnen und Lehrern gebildet, das bei Vorliegen eines Mobbingfalls Gespräche mit den Beteiligten und ihren Eltern führt, die Fachlehrer der Klasse informiert, das weitere Vorgehen plant und koordiniert sowie konkrete, auf den Einzelfall abgestimmte Konzepte und Maßnahmen umsetzt oder bei Bedarf professionelle Hilfe von außen anfordert.

Die Arbeit des Anti-Mobbing-Teams wird von ebenfalls speziell fortgebildeten Elternvertreten unterstützt, die auf Wunsch zu Elterngesprächen hinzugezogen werden können.

 

AK (Anti-) Mobbing

Franz-Josef Englaender, Jessica Hartmann-Jetzek, Thomas Riedel, Adelheid Steffes, Stefanie Meisel, Karin Friele, Michael Herkel, Anja Meier, Daniela Wanzek

Schulvereinbarung gegen Mobbing

Schulvereinbarung gegen Mobbing.pdf (28,0 KiB)