Anti-Mobbing-Erklärung

 

Schulvereinbarung gegen Mobbing

 

Wir alle (Schüler, Lehrer, Eltern) sind mitverantwortlich dafür, dass sich jeder an unserem Gymnasium wohlfühlt. Daher setzen wir uns auch entschieden gegen Mobbing ein.

 

1.     Definition:

Mobbing ist langandauernder Psychoterror. Das Wort „Mobbing“ stammt aus dem Englischen und bedeutet nichts anderes als „Anpöbeln“ oder „Fertigmachen“, und doch unterscheidet es sich vom alltäglichen spontanen Konflikt.

 

Mit „Mobbing“ in der Schule sind vielmehr Handlungen negativer Art gemeint, die durch eine oder mehrere Personen gegen eine Mitschülerin oder einen Mitschüler gerichtet sind und über einen längeren Zeitraum vorkommen. Hierzu zählen u. a. Ignorieren, Hänseln, Bedrohen, Ausgrenzen, Verbreiten von Gerüchten, Beschimpfen und Lächerlichmachen, Verstecken bzw. Entwenden von Gegenständen und Beleidigungen (auch im Internet oder durch SMS).

 

2.     Um Mobbing zu vermeiden, setzen sich Schüler und Lehrer für ein faires Miteinander ein:

·        Wir achten die Würde unserer Mitmenschen in Wort und Tat.

·        Wir beteiligen uns nicht an der Entstehung und Verbreitung von Gerüchten. Unser Grundsatz ist: Mit den Menschen, nicht über sie reden.

·        Wir leisten jedem Mitmenschen Beistand gegen Schikanen und stellen uns demonstrativ an seine Seite, auch wenn wir nicht in allem seine Meinung teilen.

·        Wir verpflichten uns, mit anderen gemeinsam gegen Mobbing und Psychoterror vorzugehen, wo wir dies beobachten.

Wir handeln gemeinsam statt einsam!

 

3.     Unser Vorgehen und unsere Maßnahmen:

·        Wir richten eine Expertengruppe aus dem Kollegium ein, die als Unterstützer für die Schüler und Lehrer  in den betroffenen Klassen zur Verfügung stehen.

·        Wir nehmen alle Beobachtungen und Informationen ernst und leiten sie an den Klassenleiter weiter.

·        Der Klassenleiter reagiert sofort, indem er

  •        Gespräche mit den Beteiligten und deren Eltern führt,
     

  •        die Fachlehrer der Klasse informiert,
     

  •        möglichst zeitnah zu einer Besprechung der Fachlehrer der Klasse   einlädt, um das weitere gemeinsame Vorgehen zu koordinieren.

·        Es wird ein Berater aus der Expertengruppe zur Unterstützung des Klassenleiters einbezogen. Im Einzelfall kann professionelle Hilfe von außen angefordert werden.

·        Es werden konkrete Maßnahmen für den jeweiligen Einzelfall beschlossen und eingeleitet. Diese sind von allen Beteiligten umzusetzen.

·        Wer sich den mit allen Beteiligten vereinbarten Maßnahmen widersetzt, muss mit Konsequenzen rechnen. Diese können bis zum Schulausschluss führen.

 

Die Schulgemeinschaft des Peter-Joerres-Gymnasiums im Sommer 2009

 

 
 
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